Clicker-Training
Sanfte Konditionierung des gewünschten Verhaltens
Instrumentelles Lernen (operante Konditionierung)
Training ohne Strafen für Pferd, Hund, Katz und Maus...
Diese Methode wurde nicht nur erfolgreich an Vierbeinern getestet, sondern auch an Fischen. Die Lehrphilosophie der operanten Konditionierung basiert auf Erkenntnis, dass der Mensch z.B. beim Hund über primäre und sekundäre Verstärkung neue Verhaltensweisen formen kann. Instrumenteller Lernaufbau muss eine aufeinanderfolgende Annäherung über kleine und fest zu etablierende Einzelschritte beinhalten.
Regeln für den korrekten Einsatz des Klickers:
- Durch Drücken verursacht der Klicker einen zweifachen Ton.
- Richtiges Training ist unerlässlich. Klicken Sie grundsätzlich nur, wenn Ihr Vierbeiner im Begriff ist, ein erwünschtes Verhalten zu zeigen: Kommen, ansatzweises Setzen, Legen, ruhiges Stehen usw. Geben sie einen Futterbrocken oder streicheln Sie ihr Tier, nachdem es das gewünschte Verhalten abgeschlossen hat.
- Grundsätzlich unabhängig vom gezeigten Verhalten nur einmal klicken, Kommen (1 x click), ansatzweises Setzen (1 x click), Legen (1 x click) usw.
- Halten Sie jeden Übungsintervall möglichst kurz! Es ist besser, 3 x 5 Minuten zu trainieren, als über Stunden Langeweile aufkommen zu lassen.
- Korrigieren Sie unerwünschtes Verhalten, indem Sie Erwünschtes durch Clicken bestätigen. Ignorieren Sie Fehlverhalten oder benutzen Sie das Wort "Falsch".
- Perfektion kann nur ein Endziel sein.
- Sobald Ihr Tier ein bestimmtes Verhalten gelernt hat, wird es dieses spontan zeigen in der Hoffnung, dass Sie clicken.
- Kommandieren Sie Ihren Hund nicht herum. Clicker-Training hat nichts mit Befehlen zu tun. Wenn Tiere auf ein Zeichen nicht reagieren, bedeutet dies nicht automatischen Ungehorsam. Sie haben das gewünschte Verhalten noch nicht korrekt verknüpft. Stellen Sie wieder leichtere Aufgaben.
- Einmal mit dem Training begonnen, sollten Sie Ihren Klicker immer dabei haben.
Haben Sie einen schlechten Tag erwischt, verzichten Sie auf das Clicker-Training. Es wäre schlimm, wenn Ihr Vierbeiner wegen einer auffallend negativ vermittelten Kommunikation das Vertrauen in den Klicker verlieren würde. z.B. wenn Sie nach Ärger, Zorn, Ungeduld "riechen". Haben Sie Geduld. Gehen Sie nur den Weg der kleinen Lernschritte und verstärken Sie somit das positive Verhältnis zum Tier und die Psyche ihres Vierbeiners.
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