Grunderziehung des Hundes

Die Begriffe "Erziehung und "Beziehung" sind die bindenden Glieder für die Freundschaft zwischen Hund und Mensch.

Marion Granzow: Tierpsychologin, Tierverhaltenstherapeutin, Tiertrainerin

Der Halter baut durch die "Erziehung" eine "Beziehung"  zum Tier auf. Auf dieser Basis des Vertrauens entwickelt sich Zuneigung und Achtung. Dies ist die Grundlage, die auch in jedem Hunderudel das soziale Miteinander ermöglicht. Bei dieser Arbeit sollte der Halter konsequent sein und geduldig handeln. Gleichzeitig ist die Einstellung, dass der Hund alles lernt was er lernen soll, sehr hilfreich. 

Genaue Zeitangaben bezüglich des Aufwands und Intensität sind schwer zu machen, das heißt man kann dem Hund zum Beispiel nicht viele Dinge auf einmal oder an einem Wochenende beibringen. Gleichfalls können Sie typische Verhaltensmerkmale nicht leicht verändern. Einem Jaghund können sie seine Jagdleidenschaft nur schwer abgewöhnen. Genauso ist es nicht möglich, einen Welpen innerhalb kurzer Zeit dazu zu bringen, dass er gehorcht und die Wohnung nicht beschmutzt. Hierzu sind die pädagogischen Fähigkeiten des Halters gefordert, unter Berücksichtigung des Alters des Hundes und die Problematik der zu bewältigenden Aufgaben. Der Lernerfolg ist natürlich von den Anlagen und der Rasse des jeweiligen Tieres abhängig.

Geduld und ein freundlicher Umgangston bei der Lernaufgabe ist äußerst wichtig. Ein Lächeln unterstützt dies wirkungsvoll.

Ihre

Marion Granzow

Tierpsychologin, Tierverhaltenstherapeutin, Tiertrainerin

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